Reka-Feriendorf Lenk

Reka will in der Lenk über 30 Millionen Franken in einen Feriendorf-Neubau investieren

Lenk/Bern, 25. Juni 2018 – Die Schweizer Reisekasse Reka glaubt an die Tourismusdestination Lenk. Sie will das aktuelle Feriendorf komplett durch einen Neubau ersetzen, um den gewandelten Gästebedürfnissen Rechnung zu tragen und zusätzlich zu Familien auch neue Zielgruppen anzusprechen. Gemeinsam mit der Einwohnergemeinde Lenk informierte sie heute über das Richtprojekt und die dafür erforderliche Überbauungsordnung.

 

«Das Reka-Feriendorf Lenk leistet mit rund 50’000 Übernachtungen pro Jahr einen wichtigen Beitrag zur touristischen Wertschöpfung  im Obersimmental», informierte Gemeindepräsident René Müller die Anwesenden. Allerdings ist die 1974 erbaute Anlage inzwischen in die Jahre gekommen. Reka-Direktor Roger Seifritz erläuterte dies wie folgt: «Die Auslastung der einstigen Perle von Reka war in den vergangenen Jahren auf einem immer noch hohen Auslastungsniveau rückläufig.» Laut den Ausführungen des Reka-Direktors erfüllt das Feriendorf Lenk die anspruchsvolleren Gästeerwartungen vor allem bezüglich Ausbau, Komfort und Serviceleistungen nur bedingt. Die Anlage entspreche nicht den Nachhaltigkeitszielen der Schweizer Reisekasse und sei nicht barrierefrei. Die Anordnung und Erschliessung verhindere zudem eine effiziente Bewirtschaftung. Auch die Verkehrssituation an der Aegertenstrasse sei problematisch, weil sie für Reka-Gäste und Anwohner unbefriedigend sei. 


Mehr als eine Kopie des bisherigen Feriendorfes
Das neue Reka-Feriendorf wird nicht einfach eine moderne Kopie der aktuellen Ferienanlage sein. Neben zeitgemässen Bedürfnissen der Kernzielgruppe Familien soll der Neubau auch die Voraussetzungen dafür schaffen, ausserhalb der klassischen Schulferienzeit alternative Zielgruppen zu erschliessen. Zudem werden die Anforderungen hinsichtlich Barrierefreiheit hoch gewichtet. Mit ungefähr 60 Wohneinheiten soll das Feriendorf leicht wachsen, über eine moderne und attraktive Bäderanlage verfügen und mit deutlich grosszügigeren Flächen innen und aussen für die gemeinschaftliche Nutzung durch die Gäste aufwarten. Zusätzlich soll den Elementen Wohlfühl-atmosphäre, Stil und Design mehr Raum als in der bisherigen, sehr funktional gestalteten Ferienanlage gegeben werden.
 

Zwei Gebäudekörper
Die Ferienanlage soll aus zwei Baukörpern bestehen, die unterirdisch über eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden sind. Die Baukörper sollen harmonisch in die topografische Lage eingebettet werden. Der regionale Bezug wird aufgrund der Materialisierung und Einbettung sehr gross. Die beiden Baukörper ermöglichen es, die Ziele hinsichtlich eines qualitativ hohen Gästenutzens in allen Wohneinheiten, Barrierefreiheit, nutzbarer Flächen und eines optimierten Betriebes zu erreichen. Gleichzeitig wird die nutz- und gestaltbare Grünfläche grösser. Die Verkehrssituation an der Aegertenstrasse wird entflechtet, indem die Ankunft- und Abreisezone räumlich von der Strasse getrennt wird. Davon würden auch die Anwohner profitieren, so Roger Seifritz.  


Eröffnung für 2021 vorgesehen
Die Planungskommission und der Gemeinderat Lenk haben die über mehrere Phasen entwickelte Überbauungsordnung zur Mitwirkung verabschiedet. Das Mitwirkungsverfahren startet am 5. Juli 2018. Unter Voraussetzung der abschliessenden Genehmigung der Überbauungsordnung will Reka im Jahr 2019 ein konkretes Bauprojekt ausarbeiten und das Baugesuch einreichen. Aus heutiger Sicht ist eine Eröffnung der neuen Ferienanlage, vorbehältlich der Projektgenehmigung durch die politischen Behörden und den Verwaltungsrat Reka, auf Ende 2021 möglich.


Kontaktpersonen für weitere Auskünfte:
Schweizer Reisekasse (Reka) Genossenschaft, Roger Seifritz, Direktor, Tel. +41 31 329 67 67, roger.seifritz@reka.ch
Einwohnergemeinde Lenk, René Müller, Gemeindepräsident, Tel. +41 79 348 79 11