Reka - Jubiläumsstiftung

"Ferien für wirtschaftlich und sozial Benachteiligte"

 

Richtlinien für die Gesuchstellung von Beitragsleistungen

 

Bezugsberechtigte

Beiträge werden in erster Linie an Ferienlager von behinderten Menschen geleistet (Restfinanzierung). Einzelpersonen und Familien werden nur in Ausnahmefällen unterstützt. Es werden ausschliesslich Ferien in der Schweiz unterstützt. An Auslandferien können keine Beiträge gewährt werden.

Inhalt der Gesuche

In jedem Gesuch müssen alle notwendigen Angaben enthalten sein, die eine Beurteilung ermöglichen:

  • Ort, Zeit und Dauer der Ferien
  • Anzahl der Teilnehmer (Behinderte, Nichtbehinderte)
  • Anzahl der Betreuungspersonen
  • Detaillierte Kostenaufstellung und vorgesehene Finanzierung (Einnahmen und Ausgaben)
  • Kopie einer eventuellen Eingabe an das Bundesamt für Sozialversicherung (IV) oder Begründung, weshalb keine Subventionierung durch die IV möglich ist
  • Bei Einzelpersonen und Familien das Einkommen (inkl. Renten und Ergänzungsleistungen)

Kostenbeiträge der anmeldenden Organisation und der Teilnehmer

Die anmeldende Organisation und die Teilnehmer haben eine angemessene Eigenleistung zu erbringen.

Einreichefrist

Gesuche um Beiträge sind grundsätzlich so einzureichen, dass ein Entscheid vor dem Ferienantritt möglich ist.

Beitragsleistungen

Die Stiftung übernimmt Defizitgarantien im Rahmen nachstehender Beitragsmöglichkeiten:

  • An Lager von IV-berechtigten Teilnehmern: Im Maximum das Restdefizit nach Abzug aller Subventionen und Beiträge anderer Organisationen
  • Bei Lagern von nicht IV-berechtigten Teilnehmern: Höchstens CHF 25.– pro Tag und Lagerteilnehmer (inkl. Hilfspersonen) nach Abzug aller Subventionen und Beiträgen anderer Organisationen.
  • Es werden nur Beiträge an das effektive Defizit ausbezahlt
  • Anspruch auf Beiträge besteht nicht

Auszahlungen

Eine Beitragsleistung wird ausbezahlt, nachdem die detaillierte Schlussabrechnung einschliesslich der Teilnehmerliste eingereicht wurde. Kostengutsprachen anderer Organisationen müssen ersichtlich sein.

Schlussbestimmungen

Die Änderung der Richtlinien wurde vom Stiftungsrat am 16.03.2011 genehmigt und per sofort in Kraft gesetzt.

Bern, März 2011